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Tansania gehört zu den wasserärmsten Ländern der Welt; vor allem Frauen und Kinder müssen weite Strecken bis zur nächsten Entnahmestelle zurücklegen. © GIZ/Tristan Vostry
Eine Allianz für sauberes Wasser

Tansania gehört zu den wasserärmsten Ländern der Welt; es gibt dort nur achteinhalb Regentage pro Monat. Besonders betroffen sind küstennahe Regionen der teilautonomen Provinz Sansibar, wo bestehende Brunnen auf Grund von zunehmender Grundwasserversalzung seit Jahren nicht mehr genutzt werden können. Auch in Sansibars urbanen Siedlungsgebieten ist das wertvolle Grundwasser oft mit Keimen belastet – mangelnde Abwassersysteme treffen hier auf einen hohen Grad menschengemachter Verschmutzung. So müssen vielerorts vor allem Frauen und Kinder weite Strecken bis zur nächsten Entnahmestelle zurücklegen. Es gibt zwar mobile Privatanbieter, doch deren Ware ist von zweifelhafter Qualität und für viele Menschen nicht erschwinglich. Drei deutsche Mittelständler sind sich sicher, dass das auch anders geht.

Trinkwasser marsch! Was für uns alltäglich ist, bedeutet für die Einwohner der Projektregionen eine deutliche Steigerung der Lebensqualität. © GIZ/Tristan Vostry
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Die UST Umwelt Systemtechnik GmbH (UST), die GeoConsult Ingenieurgesellschaft für Umweltschutz und Geotechnik mbH (GeoConsult) und die Lithec GmbH (Lithec) kommen aus den verschiedensten Bereichen: Sie bauen Messgeräte, Wasseraufbereitungssysteme sowie Brunnen und schulen Lehrer und Fachkräfte. Mit ihrem geballten Know-how wollen sie die Trinkwassersituation auf Sansibar verbessern. Dabei unterstützt sie die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH – im Rahmen des Programms develoPPP.de ist sie die Partnerorganisation an ihrer Seite. Mit develoPPP.de fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) privatwirtschaftliches Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern mit finanzieller und auf Wunsch auch fachlicher Unterstützung.

Christoph Helf von der Firma UST, die Systeme zur Wasserentkeimung und -aufbereitung entwickelt. © GIZ/Tristan Vostry
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Beispielhaft wurden zwei Projektgebiete ausgewählt, um eine skalierbare Lösung für die anstehenden Probleme zu entwickeln. Das Ziel: die lokale Bevölkerung in den Regionen Michamvi und Kijito Upele langfristig mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. „Für ein mittelständisches Unternehmen stellt es eine Herausforderung dar, einen solchen Markt zu erschließen“, sagt Christoph Helf von der UST. Sie entwickelt Systeme zur Wasserentkeimung und -aufbereitung, die auf der Anwendung von UV-Strahlung basieren. „Aber als Teil eines Konsortiums im Rahmen der develoPPP.de-Partnerschaft macht das Projekt Sinn.“ Die Partner ergänzen sich optimal mit ihrer jeweiligen fachlichen Expertise; hinzu kommt die finanzielle Unterstützung durch die GIZ.

Annette Fuchs, Geschäftsführerin von Lithec, entwickelte auf der Grundlage von Druckertechnologien ein Gerät, das die Verschmutzung von Wasser messen kann. © GIZ/Tristan Vostry
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Annette Fuchs ist Geschäftsführerin von Lithec. Eigentlich entwickelt die Firma Messgeräte für Drucker, um eventuell ungenutzte Produktivitätspotenziale aufzudecken. Nun hat Fuchs auf der Grundlage von Druckertechnologien ein Gerät entwickelt, das die Verschmutzung von Wasser messen kann – und eine teure Analyse im Labor überflüssig macht. „Wasser ist global ein großes Thema; es muss immer von einer besonderen Qualität sein. Wir finden daher weltweit einen unglaublichen Bedarf an sauberem Trinkwasser vor“, erklärt die promovierte Ingenieurin. Im Rahmen der Partnerschaft mit der UST kam ihre Technologie nun zum Einsatz.

Gute Stimmung: Eine der neuen Pilotanlagen wird feierlich eingeweiht. © GIZ/Tristan Vostry
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Gemeinsam konnten GeoConsult, UST und Lithec eine Pilotanlage zur Wasseraufbereitung und -entsalzung errichten. Mit Hilfe eines solarbetriebenen Mini-Grids, einer Pumpstation mit zwei Tanks, sorgt sie seit Februar 2015 in der Projektregion Michamvi für sieben bis acht Kubikmeter sicheren und sauberen Trinkwassers am Tag. Dies ergibt einen Durchschnittswert von etwa drei Litern pro Tag und Bewohner. Damit konnte die Trinkwassersituation in der Projektregion deutlich verbessert werden.

Christoph Helf und Co. inspizieren die neue Anlage in Kijito Upele, die verunreinigtes Grundwasser mithilfe spezieller Aufbereitungstechnologien wieder nutzbar macht. © GIZ/Tristan Vostry
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Im von Keimen belasteten Projektgebiet Kijito Upele installierten die Mittelständler eine weitere Anlage, in der das verunreinigte Grundwasser mithilfe spezieller Aufbereitungstechnologien wieder nutzbar gemacht wird. Ein tragfähiges Betreibermodell stellt sicher, dass beide Anlagen kostendeckend zu bewirtschaften sind; die Eingliederung in das nationale Wassertarifsystem garantiert bezahlbare Preise für die Bevölkerung. Über die Baumaßnahmen sowie deren ökologische und ökonomische Vor- und Nachteile werden die Bewohner in beiden Projektregionen auf regelmäßigen Informationsveranstaltungen aufgeklärt. Dabei werden sie auch für Themen wie Gesundheit und nachhaltige Wassernutzung sensibilisiert

Gesprächstermin bei der lokalen Wasserbehörde Zanzibar Water Authority (ZAWA), die eng in das Projekt eingebunden wurde. © GIZ/Tristan Vostry
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Auch die lokalen Behörden möchten die develoPPP.de-Partner dabei unterstützen, die nationale Wassermanagement-Strategie zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung erfolgreich umzusetzen. Daher kooperierten sie mit der örtlichen Wasserbehörde Zanzibar Water Authority (ZAWA). Durch Installation des inselweit ersten zuverlässigen Grundwassermonitorings kann die ZAWA nun systematisch Daten über die Wasserqualität in den Projektgebieten sammeln. So konnten anhand von Indikatoren wie etwa der Leitfähigkeit des Wassers Grundwassermodellierungen erstellt und Einflussfaktoren lokal beobachtet werden.

Christoph Helf klärt den Dorfvorstand in Michamvi, Abeid Juya Haji (Mitte), über die Projektmaßnahmen auf. © GIZ/Tristan Vostry
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„Ich sehe mehrere Vorteile darin, mit Privatunternehmen zusammenzuarbeiten“, sagt Hjafidh Hassan Mwinyi, Leiter des regionalen ZAWA-Büros. „An erster Stelle steht die technische Erfahrung, denn die Methoden der Wasseraufbereitung sind Neuland für uns.“ Neben dem Installieren neuer Anlagen war der Know-how-Transfer daher zentral: Die Partner sensibilisierten die sansibarischen Behörden für die Gefahren des verschmutzten Wassers und schulten deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch zum Dorfvorstand in Michamvi, Abeid Juya Haji, wurde Kontakt hergestellt. „Zuerst waren wir skeptisch“, schildert er anfängliche Vorbehalte. „Aber dadurch, dass ZAWA und UST uns in alles einbezogen haben, begannen wir dem Projekt zu vertrauen.“

Eine Wasserprobe wird im Labor untersucht. © GIZ/Tristan Vostry
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Wasserproben sollen sicherstellen, dass die Trinkwasserqualität internationalen Gütekriterien entspricht. Dafür untersuchen ZAWA-Mitarbeiter regelmäßig die Qualität des Wassers in aufwendigen Labor-Analysen. GeoConsult als Wassergüte-Experte überwachte das Qualitäts-Monitoring und führte entsprechende Schulungen durch. Die deutschen Unternehmen können sich durch das Projekt auf Sansibar als Anbieter entsprechender Technologien und Beratungsleistungen etablieren. Eine Niederlassung und Vertriebsstruktur vor Ort sollen langfristig die Markterschließung in Ostafrika erleichtern. „develoPPP.de ist ein Türöffner“, schließt Lithec-Chefin Fuchs. „Man schafft so den Einstieg in einen neuen Markt und entdeckt die weiteren Möglichkeiten.“

Am Institut für Wissenschaft und Technologie von Karume (KIST) werden die Wasser-Spezialisten von morgen ausgebildet. © GIZ/Tristan Vostry
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Zusätzlich zur Qualifizierung der Behördenmitarbeiter und -mitarbeiterinnen im Wassermanagement setzt das Projekt auch auf die Ausbildung von Fachkräften für die Wartung der beiden Anlagen. So wurden am Institut für Wissenschaft und Technologie von Karume (KIST) Lehrer im Bereich Hydraulik und Trinkwasserversorgung geschult. Auch werden Workshops zu den Themen Wasserressourcen und Wasserverluste angeboten. Ziel war es, die Lehrkräfte so weiterzubilden, dass sie zukünftig selbst dem Fachkräfte-Nachwuchs komplexe Theorien der Hydromechanik erklären können.

Das neu eingerichtete Versuchslabor sorgt für abwechslungsreiche und praxisnahe Unterrichtsgestaltung. © GIZ/Tristan Vostry
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Inzwischen werden die beiden entwickelten Curricula (Hydraulik sowie Wasserversorgung und Kanalisation) erfolgreich am KIST unterrichtet. Ein neu eingerichtetes Labor dient dabei als Experimentier- und Praxismöglichkeit für Studenten und Dozenten. Dazu wurden Experiment- und Versuchsreihen entwickelt und in das Labor integriert. Annette Fuchs ist sich sicher: „Die Ausbildungskomponente dieser Entwicklungspartnerschaft ist unverzichtbar für das Produkt. Und auch für die Akzeptanz des Projektes vor Ort ist es sehr vorteilhaft, wenn Leute befähigt werden, selbständig ihr neues Wissen zu anzuwenden“.

Professorin Ratiba Abdi Mohammed, Leiterin des Lehrstuhls für Civil Engineering am KIST. © GIZ/Tristan Vostry
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Ratiba Abdi Mohammed war Ende der siebziger Jahre eine der ersten Frauen, die das Studium der Ingenieurswissenschaften aufnahmen. Heute ist sie Professorin und leitet den Lehrstuhl für Civil Engineering am KIST. „Vor dem develoPPP.de-Projekt war unser Curriculum sehr theorielastig“, erklärt Mohammed die Situation vor der Entwicklungspartnerschaft. „Wir haben es umgeschrieben und an die örtlichen Bedingungen angepasst. Das neu eingerichtete Labor ist besonders hilfreich, denn durch die praktische, visuelle Arbeit lernen die Studenten viel mehr als allein durch das Lesen von Texten.”

Beeindruckend: die neuen Rohrsysteme führen enorme Wassermengen – der Umgang mit ihnen will gelernt sein. © GIZ/Tristan Vostry
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Christoph Helf ist vom beidseitigen Nutzen der Entwicklungspartnerschaft überzeugt: „Das Projekt hat ganz klar entwicklungspolitische Wirkungen. Wir verfolgen keinen rein unternehmerischen Ansatz. Im Grunde arbeiten wir an Pilotprojekten, die diesen neuen Markt erst austesten.“ So haben GeoConsult, UST und Lithec die besten Voraussetzungen für ein langfristiges Bestehen auf dem Markt in Sansibar geschaffen: Sie haben sich in der Region einen Namen gemacht, wichtige Kontakte geknüpft und ihre Technologie inklusive Know-how an den Mann gebracht. Und fast wie nebenbei haben sie damit den Menschen in den Projektregionen deutlich mehr Lebensqualität geschenkt – durch Zugang zum wichtigsten Gut überhaupt: sauberem Wasser.

Projekt

Tansania gehört zu den wasserärmsten Ländern der Welt; es gibt dort nur achteinhalb Regentage pro Monat. Besonders betroffen sind küstennahe Regionen der teilautonomen Provinz Sansibar, wo bestehende Brunnen auf Grund von zunehmender Grundwasserversalzung seit Jahren nicht mehr genutzt werden können. Auch in Sansibars urbanen Siedlungsgebieten ist das wertvolle Grundwasser oft mit Keimen belastet - mangelnde Abwassersysteme treffen hier auf einen hohen Grad menschengemachter Verschmutzung. So müssen vielerorts vor allem Frauen und Kinder weite Strecken bis zur nächsten Entnahmestelle zurücklegen.

Die UST Umwelt-Systemtechnik GmbH, die GeoConsult Ingenieurgesellschaft für Umweltschutz und Geotechnik mbH und die Lithec GmbH gingen die Probleme an. Die deutschen Mittelständler kommen aus den verschiedensten Bereichen: Sie bauen Messgeräte, Wasseraufbereitungssysteme sowie Brunnen und schulen Lehrer und Fachkräfte. 2013 schlossen sie sich in einer Entwicklungspartnerschaft mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH zusammen, um mit vereinten Kräften Sansibars bedürftige Trinkwasserqualität zu verbessern.

Erfrischung gefällig? Sauberes Trinkwasser sprudelt aus einem Rohr im Projektgebiet auf Sansibar. © GIZ/Tristan Vostry

Unternehmen

UST Umwelt-Systemtechnik GmbH

Der Unternehmer Ulrich Schreiter gründete 1991 die UST Umwelt-Systemtechnik GmbH in Gera. Die Firma ist Spezialist für Umwelt-Dienstleistungen wie die Entwicklung innovativer Umwelttechnologien und die Beratung im Umwelt- und Energiebereich. Ihre umfassende Erfahrung in der Wasseraufbereitung und -versorgung ist auf Sansibar gefragt.

Homepage: UST


Lithec GmbH

Lithec wurde 1995 von Dr. Annette Fuchs und Dipl. Ing. Thomas Fuchs in Gelnhausen, Oberbayern gegründet und ist heute in Miesbach ansässig. Das Familienunternehmen entwickelt Geräte und Verfahren im Druckbereich, etwa zur Farbmessung und Regelung. 40 Mitarbeiter, darunter Drucktechniker, und Ingenieure, sind bei Lithec angestellt. Die Firma setzt sich für sauberes Trinkwasser ein – jetzt hat Familie Fuchs ein Gerät zur Messung von Wasserqualität entwickelt.

Homepage: Lithec


GeoConsult Ingenieurgesellschaft für Umweltschutz und Geotechnik mbH

1997 gründete Frank Plonka die GeoConsult Ingenieurgesellschaft für Umweltschutz und Geotechnik mbH in Erfurt. Sie versteht sich als Komplettanbieter auf den Gebieten Umweltschutz und Geotechnik. Die Schwerpunkte der angebotenen Dienstleistungen liegen bei Altlastenuntersuchung und -bewertung, der Landschaftsplanung, der Baugrundbeurteilung sowie hydrogeologischen Untersuchungen.

Homepage: GeoConsult


Partner

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Im Rahmen von develoPPP.de steht die GIZ Unternehmen als Partnerorganisation zur Seite. Als deutsches Bundesunternehmen ist die GIZ bekannt für ihre Regionalexpertise, für ihre hohe Fachkompetenz und ihr Managementwissen. Seit über 15 Jahren berät und begleitet die GIZ im Auftrag des BMZ im Rahmen von develoPPP.de-Projekten Firmen, die in Entwicklungs- und Schwellenländern aktiv sind oder noch aktiv werden möchten. Dies geschieht auch durch Kontakte und umfassende Netzwerke mit politischen Akteuren auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Die GIZ verfügt über ein ausgedehntes Netzwerk deutscher, europäischer und international tätiger Unternehmen sowie zu (Zuliefer-)Betrieben und internationalen Nichtregierungsorganisationen in den Partnerländern der deutschen Bundesregierung.

Der öffentliche Partner GIZ auf www.develoPPP.de
Das develoPPP.de-Programm im Internetauftritt der GIZ


Zanzibar Water Authority

Die Zanzibar Water Authority (ZAWA) wurde 2006 als halb-staatliche Einrichtung gegründet und mit dem Management der Trinkwasserversorgung sowie der Kontrolle der verfügbaren Wasserressourcen auf Sansibar beauftragt. Ihr Ziel ist ein ökonomisch und ökolgisch nachhaltiger Umgang mit Sansibars Wasserressourcen, den sie durch die Entwicklung entsprechender Infrastruktur erreichen will.

Homepage: ZAWA


Karume Institute of Science and Technology

Das Karume Institute of Science and Technology (KIST) hat seinen Sitz nahe der Hauptstadt Sansibars. Die halbstaatliche Bildungseinrichtung hat sich auf die Lehre in den Bereichen Wissenschaft und Technik spezialisiert. Sie wurde 2009 gegründet und arbeitet eng mit der ZAWA zusammen.

Homepage: KIST


Land

Sansibar ist ein halbautonomer Teilstaat von Tansania. Das Land ist einer der politisch beständigsten und friedlichsten Staaten in Afrika südlich der Sahara. Die tansanische Wirtschaft erzielt seit mehr als zehn Jahren ein konstantes Wachstum und ist stark vom Dienstleistungssektor geprägt. Motoren des Wirtschaftswachstums waren in den vergangenen Jahren insbesondere das Bau- und Transportgewerbe; zweitwichtigster Bereich ist der Agrarsektor. Fast die Hälfte der Bevölkerung hat keinen ausreichenden Zugang zu Trinkwasser, was eine Verbreitung von Krankheiten wie Cholera und Durchfall gegünstigt.

Homepage des BMZ: Informationen zu Tansania